Meistern Sie das Datenwachstum in Ihrem Unternehmen

Das Datenwachstum kennt keine Grenzen. Vor allem unstrukturierte Daten wie Videos, Bilder, Ton- und Sprachaufnahmen, Streams, Mess- und Kontrolldaten (IoT) oder Connected-Car-Daten bringen immer mehr Rechenzentren an den Rand des Möglichen. Hinzu kommt das immense Wachstum der Datenmengen aus dem Endkunden-Bereich. Durch ein verändertes Benutzerverhalten aufgrund neuer Geräte (z. B. Smartphones, Tablets, IPTV etc.) werden immer mehr Daten in Verbindung mit Cloud-Service-Angeboten (Apps) erzeugt.

Doch viele dieser riesigen Datenmengen sind unstrukturiert, kosten Zeit und Speicher und bremsen die Performance der Rechenzentren aus. Die Datenflut wird somit zum Treiber der Digitalisierung. Denn nur so wird man künftig die riesigen Datenmengen bewältigen können. Unternehmen, die den digitalen Wandel anstreben und den Arbeitsplatz der Zukunft für ihre Mitarbeiter schaffen möchten, werden sich dem Speicherproblem stellen müssen.

Die Lösung: Object Storage

Object Storage (auch Objekt-basierter Speicher oder Object Based Storage (OBS)) bezeichnet eine Speichermethode, die mit „Objekten“ arbeitet. Anders als Block Storage oder File Storage sind die Dateien nicht in einer Hierachie organisiert. Jedes dieser Objekte befindet sich auf einer Ebene in einem Storage Pool. Das Besondere: Ein Object Storage System kommt ohne File-System oder Datenblöcke aus, eine Verzeichnisstruktur oder Mount-Punkte fehlen ebenso. Stattdessen wird eine ID vergeben, anhand derer man die Objekte wiederfinden kann.
Dank eines „Global Namespace“ lassen sich alle Speicher-Ressourcen unabhängig von dem Ort oder der darunterliegenden Technologie verwalten. So können Objekt-basierte Dateien verteilt in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum abgelegt werden.

Unterschiede zu anderen Speicherformen

In einem File Storage werden die Daten hierarchisch in Dateien und Ordnern abgelegt; in Blockspeichern werden die Daten in Datenblöcken gespeichert, mehrere Blöcke ergeben dabei eine Datei. Objekte in einem Objektspeicher sind dagegen gebündelte Daten. File Storage und Block Storage eignen sich vor allem für Daten, die immer wieder abgerufen werden. Object Storage hat seine Stärken eher in der Archivierung und Speicherung unstrukturierter Daten.

 

Einer der Vorzüge: Die Objekte können von den Anwendungen mittels HTTP-Protokoll oder RESTful APIs direkt angesprochen werden. Einer der größten Vorteile von Object Storage ist jedoch sicherlich die Skalierbarkeit. Bei Bedarf lässt sich der Speicherplatz um zusätzliche Storage Nodes erweitern. Je nach Lösungsarchitektur lassen sich die Objekte auch in mehreren Nodes gleichzeitig ablegen, ganz gleich, wo sich diese auf der Welt befinden und in welchem Rechenzentrum oder in welcher Cloud.

#team-netapp

Die Vorteile von Object Storage

  • Ideal für unstrukturierte, große Datenmengen (100 TB bis über 100 PB)
  • Einfache Skalierung durch zusätzliche Storage Nodes ohne Performance-Verluste
  • Geringe Speicherkosten
  • Adressierbare Objekte durch eigene URL
  • Hohe Daten- und Ausfallsicherheit

  • Eine einzigartige ID sowie individuelle Metadaten (system, custom, extracted metadata)

  • Objekt-Daten können über Netzwerke oder Clouds verteilt sein

  • Integrierte Datenmigration

  • Integrierbar in jede Anwendung via Web oder AWS S3

  • Festlegen der Daten-Lebensdauer mittels Speicher-Policies

Mit Object Storage die Datenflut meistern

NetApp Storage GRID

Die unstrukturierten Datenmengen nehmen zu und bremsen die Rechenzentren aus. Doch bei zukünftig zu erwartenden Milliarden von Dateien ist eine verzeichnisorientierte Speicherform wie NAS nicht mehr geeignet. Eine neue Speicherart wird benötigt. Die Lösung: Object Storage.
Mit NetApp StorageGRID bietet die SVA eine äußerst skalierbare, softwaredefinierte Objekt-Storage-Lösung für große Archive, Medien-Repositorys und Web-Datastores. Und das sogar als Object Storage as a Service (S3aaS).

Das Besondere an NetApp Storage GRID

Mit StorageGRID bietet NetApp eine einfache und performante software-definierte, Objekt-basierte Speicherlösung mit AWS S3-Schnittstelle (bis Version 11.2 auch bekannt als StorageGRID Webscale). Das Besondere an NetApp StorageGRID sind hierbei vor allem die integrierten Lifecycle-Management-Richtlinien. Ein einzelner Namespace lässt sich zudem über weltweit 16 Rechenzentren erstellen und bietet optimale Verfügbarkeit und Langlebigkeit von Daten. Zusätzlicher Vorteil: Workflows in einer Hybrid-Cloud können verbunden werden, um sie mittels SNS (Amazon Simple Notification Service), Amazon Glacier, Elasticsearch u. v. m. verfügbar zu machen.

NetApp StorageGRID bietet höchste Kompatibilität mit Applikationen anderer Anbieter aus allen möglichen Branchen. Hierzu bietet StorageGRID Zugriff über jedes aktuell verfügbare Protokoll, wie z. B. S3 (Amazon Simple Storage Service) mit CIFS, NFS in Verbindung mit Application Gateways. S3, CIFS, NFS können zudem für das End-User-Computing genutzt werden sowie S3 zusätzlich im Backend für Hierarchical Storage Management (HSM) oder Tiering.

Wenn immer mehr unstrukturierte Datenmassen abgespeichert werden müssen, wird eine intelligente Speicher-Lösung benötigt, die einfach individuelle Metadaten verarbeiten kann. NetApp StorageGRID ist eine äußerst skalierbare, softwaredefinierte Objekt-Storage-Lösung für große Archive, Medien-Repositories sowie Web-Datastores und bietet als Object-Storage den Speicher der Zukunft.

Ihre Mehrwerte
  • Unterstützung von Milliarden Objekten mit Petabyte-Kapazitäten
  • Ideal für unstrukturierte Daten
  • Wenig Aufwand für Speicher-Verwaltung
  • Objekte können über geografisch verteilte Standorte in einem Namespace gespeichert werden
  • Optimiert für langfristige Datenaufbewahrung
  • Ideal für Hybrid-Cloud-Umgebungen
  • Einfache horizontale Skalierung
  • Nativer Support für Cloud-Applikationen mit S3 und CDMI APIs
  • Dynamische Policy Engine und Lifecycle-Management
  • Richtlinienbasierte Auswahl des Standorts und des Storage Tiers
  • Native S3 und CDMI RESTful APIs
  • Unterstützung für OpenStack Swift Storage, Docker-Container und Installationnauf Bare-Metal-Servern (seit Version 10.4)

SVA Object Storage as a Service (S3aaS)

Object Storage bietet viele Vorteile, um die Datenflut effektiv zu meistern. Doch nicht jedes Unternehmen möchte gleich das „ganze Paket“ buchen, sondern Object Storage nur partiell für bestimmte Bereiche nutzen. Mit Object Storage as a Service wird das nun möglich.

Mit Object Storage S3aaS bietet SVA einen Amazon S3 kompatiblen Object Storage, den Kunden als gemanagten Cloud Service buchen können.
Object Storage S3aaS wird auf eigener Infrastruktur in einem von SVA betriebenen deutschen Rechenzentrum ausgeführt. Der Managed Service kann mit jeder Applikation verwendet werden, die die S3-Schnittstelle unterstützt und ist direkt aus dem Internet abrufbar. Somit entfallen die notwendigen Investitionen und nur die gebuchten Services müssen gezahlt werden.

Ihre Mehrwerte

  • Einfach und kostengünstig
  • Abrechnung nach genutzter Speichermenge
  • Mandantenfähig und sicher
  • Keine Investitionskosten

  • Flexibel skalierbar in 1-TB-Schritten

  • AWS S3 kompatible Schnittstelle

  • Betrieb in einem deutschem Rechenzentrum

  • Höchste Datenschutzanforderungen nach DSGVO

Für diese Bereiche eignet sich Object Storage S3AAS:

  • Skalierbarer Storage für die Ablage großer Mengen unstrukturierter Daten (TB bis PB)

  • Ablage von WORM-Daten, Compliance- oder sonstigen Langzeitarchiven

  • Bereitstellung von Cloud-Speicher für Applikationen wie z. B. Container-Plattformen wie Kubernetes, Repositorys oder moderne Filesharing-Lösungen

  • AWS S3-Speicher als Ziel von Backupdaten bestehender Backupsoftware wie z. B. Veeam, CommVault, TSM etc. Ein Backup-Copy-Job (inkl. Medienbruch) analog zu einem klassischen „Tape out“ in unser Rechenzentrum ist ebenso möglich.

  • Auslagerung von „kalten Daten“ über die AWS S3-Schnittstelle wie z. B. NetApp FabricPool

Ihr persönliches Meeting
zum Fragen und Testen

Sie haben noch Bedenken in Sachen Sicherheit, Kosten und Datenvolumen? Dann testen Sie doch Object Storage einfach bei uns! Überzeugen Sie sich, wie sicher und effizient dieses Speicherformat ist. Ganz gleich, ob Sie eine software-definierte, Objekt-basierte Speicherlösung mit AWS S3-Schnittstelle wie NetApp StorageGRID benötigen oder Object Storage als S3aaS nur in bestimmten Bereichen einsetzen möchten – wir beraten Sie hierzu umfassend und beantworte all Ihre Fragen. Buchen Sie hierzu einfach ein unverbindliches Beratungsgespräch. Füllen Sie einfach das Kontakt-Formular aus und senden Sie es ab. Wir melden uns anschließend bei Ihnen und bieten Ihnen verschiedene Termine an.

Sie haben Fragen?

Falls Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Zum Kontaktformular
Marc Riedel
Partner Manager