Was ist Dell Networking?

Dell Networking – unter diesem Schlagwort verbirgt sich alles, was Dienstleister, Hersteller und Behörden benötigen, um in einer vernetzten Umgebung Daten senden und empfangen zu können. Dazu gehören Networking-Module in allen erdenklichen Abmessungen ebenso wie Software, Tools, Beratungs- und Service-Leistungen für Kunden und Netzwerkadministratoren. Darüber hinaus umfasst das Portfolio innovative Ideen zur Digitalisierung, zum Hardware-Design oder zum intelligenten Betrieb und Management von Rechenzentren.

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Hardware: Welche Netzwerkgeräte von Dell kommen zum Einsatz?

Das Netzwerkgeräte-Portfolio von Dell entspricht den gängigen IEEE-Normen und gehört zu den umfangreichsten seiner Klasse. Es beinhaltet vom kleinsten SFP-Modul über standardisierte GbE-Geräte bis hin zum mächtigsten High-Density Power-Switch mit Übertragungsraten bis zu 100 GbE und Ports für bis zu 96 weitere Geräte alles, um den physischen Part eines Netzes abzudecken. Durch die Vielfalt an Port-Typen wie SFP, SFP+, PoE, PoE+ oder QSFP+ ist die Flexibilität beim Anschluss der Endgeräte enorm.

Software: Welche Systeme für Verwaltung, verschiedene Umgebungen und Management?

Doch ebenso elementar für die Funktion einer Ethernet-Umgebung ist die zugehörige Software, die bei Dell nicht nur Betriebssysteme für die Switch- und Funktionsverwaltung in verschiedensten Umgebungen wie Edge, Cloud oder Core umfasst, sondern auch komplexe Layer 2 und 3 Managementsoftware für die Verwaltung virtueller oder physischer Netzwerke, wie etwa Open Networking und SmartFabric Director. Letzteres dient dem Aufbau und Betrieb von Data Center Fabrics. Die Integration von physikalischem „Underlay“-Netzwerk und virtuellem „Overlay“-Netz geschieht hier in einer virtualisierten SDDC-Umgebung von VMware. Automatisiertes Ressourcen-Pooling und die automatisierte Bereitstellung weiterer Services sind Beispiele für Funktionen, die den administrativen Aufwand erheblich verringern.

Plattform Know-How: Welche Lösungen für welche Herausforderungen?

Jenseits der Netzwerkgeräte beginnt es aber erst richtig spannend zu werden: Networking mit Dell, das bedeutet neuartige Netzwerkkonzepte, revolutionäre Infrastruktur-Architekturen und Paradigmenwechsel.

Dell hat ebenso Antworten auf den Ruf nach open networking, nach höheren Übertragungsvolumina, nach KI als auch nach besonderen Security-Konzepten. Um in einer sich verändernden Welt Networking neu zu denken, sind Konzeptstärke und Beratungskompetenz gefragt. So ist es für den Betreiber eines Rechenzentrums nach unserer Erfahrung interessanter, mit SmartFabric-Services softwarebasierte Infrastrukturen zu managen, als auf Standard-Lösungen zurückzugreifen.

Ein Industrieunternehmen hingegen ist mit einem Edge Ecosystem gut beraten, wenn es um die Bewältigung von großen Datenmengen (Big Data) auf dem Shopfloor geht. Bei Behörden sehen wir, dass Bedrohungsmanagement in Zusammenhang mit Endpunkten (sogenannte Endpoint Security) im Fokus liegt.

Was sind die Vorteile von Dell Networking?

Nur ein Unternehmen mit einem sehr breiten Portfolio, starker lokaler Präsenz und jahrzehntelanger Erfahrung wie Dell kann auf die vielfältigen Bedürfnisse von Unternehmen, wie sie im Rahmen der digitalen Transformation entstanden sind, eingehen.

Edge - schnelle Bereitstellung

Die integrierten Hard- und Softwarelösungen für Edge-Umgebungen ermöglichen die sofortige Implementierung von virtualisierten SD-WAN-Architekturen (SD-WAN steht für Software Defined Wide Area Network). Das maximiert die Konnektivität.

Core – Workloads beschleunigen

Mit Dell EMCs leistungsstarken Ethernet Switches hingegen können Core-Workloads konfiguriert werden. Die Geräte erfüllen die Anforderungen an moderne Workloads und Virtualisierungsumgebungen. Managed Switches senken den Aufwand für die Bereitstellung und Administration erheblich.

Cloud - maximale Flexibilität und Kontrolle

Geht es um die Cloud, können mit IEEE-konformen PowerSwitch-Lösungen von Dell Cloud-Implementierungen deutlich verbessert werden. Sie sind in HCI-Module (HCI steht für Hyperconverged Infrastructure) integriert, ermöglichen eine automatisierte Netzwerkkonfiguration und sparen Betriebskosten.

Warum Dell Networking mit SVA?

SVA hat als Dell Titanium-Partner direkten Zugriff auf das gesamte Networking-Programm. Diesen Partnerstatus bekommen nur Unternehmen mit hoher digitaler Kompetenz, die in allen Belangen – von der Beratung bis zur Umsetzung – die hohen Anforderungen des Herstellers erfüllen.

Darüber hinaus zählen kontinuierliches Vertriebs-Engagement sowie weitreichende Projekte von Edge über Core bis zur Cloud dazu, die aus dem Wettbewerb herausstechen. 2020 wurden wir sogar als „Dell Shining Star Partner“ des Jahres ausgezeichnet – ein Ritterschlag für außerordentliche Leistungen.

Unsere Kunden vertrauen auf das Know-how zahlreicher zertifizierter Consultants, unseren direkten Zugang zu den Entwicklern von Dell sowie unseren Erfahrungsschatz aus vielen erfolgreich umgesetzten und ausgezeichneten Projekten. Dank unserer strategischen Partnerschaft können wir jegliche Anforderungen individuell abbilden.

Use Case: SVA implementiert Dell Networking Lösungen bei Yaveon

Yaveon war auf der Suche nach einer neuen hochverfügbaren und ausfallsicheren IT-Umgebung.

 

Dank des breiten Netzwerk-Portfolios sowie der technologischen Reife von Dell im Netzwerk-Bereich konnte hier eine individuelle Lösung für das Softwareentwicklungs-Unternehmen konzipiert werden. Hierbei stand u.a. das Zusammenspiel von Dell Networking und VxRail im Fokus.

 

Dadurch konnten die Komplexität der gesamten Lösung reduziert und das Management vereinfacht werden – beispielsweise durch One-Click-Updates.

 

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FAQs: Häufig gestellte Fragen zu Dell Networking

Warum Netzwerklösungen von Dell Networking?

Der langjährige Erfahrungsschatz, das gute Preis-Leistungsverhältnis und die Bandbreite an hochwertigen Netzwerklösungen für Datacenter, Core Netzwerk, Campus, bis hin zu Edge-Netzwerken bewegen Kunden weltweit dazu, ihre Projekte mit Dell zu realisieren.

Dabei kann Dell mit klassischen Servern und Switches in sämtlichen Formfaktoren und Ausstattungsmerkmalen ebenso aufwarten, wie mit Software: Mit VMware und Netzwerkpartnern sind verschiedene offene Netzwerklösungen entstanden. Kunden profitieren von den Software-Defined-Networking-Funktionen, da Aufgaben automatisiert abgearbeitet werden. Die Virtualisierungs-Lösung Open Network mit ihrer Trennung von Betriebssystem und Hardware macht Netze stabiler, flexibler, kostengünstiger und skalierbarer. Hochgradig automatisierte, SDN-fähige Ethernet-Fabrics oder Storage-Systeme mit Matrix Architekturen für hochverfügbare Systeme und Mainframes vervollständigen das Dell-Portfolio.

Was sind Änderungen von Dell Networking OS9 auf Dell OS10?

Das Betriebssystem Dell EMC OS9 wurde für die Bereitstellung hoher Performance in den größten und anspruchsvollsten IT-Umgebungen der Welt entwickelt. Es ist ein modulares und erweiterbares Betriebssystem mit Layer-2- und Layer-3-Services sowie Management- und Sicherheitsfunktionen. Das neue Betriebssystem OS10 ist ein auf Debian Linux basierendes System. Es kann auf allen Open Network Install Environment (ONIE)-Switches ausgeführt werden. Da es in einer Linux-Umgebung läuft, können Netzwerkadministratoren die Netzwerkplattform hochgradig automatisieren und die Switches ähnlich wie Linux-Server verwalten. Das OS10 System ist inzwischen vielfach erprobt und bietet den gleichen Funktionsumfang wie das vorherige OS9.

Mit SmartFabric OS10 macht Dell einen großen Sprung zu einer offenen Plattform. Ebenso wie Microsoft, Facebook, Broadcom, Intel und Mellanox, die sich diesem Projekt angeschlossen haben. Dank OS10 kann heute Hardware verschiedener Hersteller kombiniert werden. OS10 vereint das Beste aus Linux, Open Computing und Open Networking zur Förderung der Open-Networking-Disaggregation.

Der Schritt hin zu offenen Standards ist einmalig und erleichtert das Leben von Entwicklern und Konstrukteuren weltweit.

Wie ist die Interoperabilität von Dell Networking und Spanning-Tree?

Das Spanning-Tree-Protokoll (STP) von Cisco wurde 1990 in die IEEE-Norm 802.1D aufgenommen. Es verhindert parallele Verbindungen und Schleifen zwischen Switches. Da die Installationsbasis von STP trotz mancher Schwächen weiterhin sehr groß ist, müssen die End-to-End-Lösungen der Netzwerk-Anbieter nahtlos in vorhandene STP-Umgebungen integrierbar sein. Das geschieht häufig auf Basis von STP-Erweiterungen wie RSTP (Rapid Spanning-Tree, auch bekannt als 802.1w) oder MST (Multiple Spanning-Tree, auch bekannt als 802.1s).

Das Dell Networking-Produktportfolio ist zu STP interoperabel. Dell hat in seine Lösungen ein komplettes Set von Spanning-Tree-Funktionen integriert. Dadurch können Dell-Produkte in vorhandene Bereitstellungen integriert werden. Die Implementierungen von Dell bieten mit weniger als 0,001 % Paketverlust eine hervorragende Leistung und sind dabei mit weniger als 0,001 Sekunden Umschaltzeit bei Verbindungsausfall im Netz hochverfügbar.

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Antje Kolberg
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Timo Stolze
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