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Predictive Policing beim Landeskriminalamt

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Das Projekt SKALA ermittelte in sechs Polizeibehörden die Möglichkeiten und Grenzen der Prognose von Kriminalitätsbrennpunkten sowie die Effizienz und Effektivität darauf aufbauender polizeilicher Interventionen.


Aufbau
> Bereitstellung und Implementierung von Soft- und Hardware für Prognoseberechnungen
> Schulung und Ausbildung der Mitarbeiter

Lösung
Die Data- und Text-Mining-Software SPSS Modeler von IBM ist bereits bei zahlreichen Unternehmen und Sicherheitsbehörden weltweit erfolgreich im Einsatz und zählt zu den Standard-Werkzeugen in den universitären Ausbildungspfaden. Die von der SVA zur Verfügung gestellte Appliance-Lösung beinhaltet neben der SPSS Modeler Server Software auch ein auf die Anforderungen zugeschnittenes Server-System. Dieser Server übernimmt den Großteil der Software-Operationen, um Clients und Netzwerk maximal zu entlasten.

Die Experten der SVA konnten durch eine mehrtägige Schulung aller Mitarbeiter, die mit dem IBM SPSS Modeler arbeiten, für einen optimalen Projektstart sorgen. Sie begleiteten das Projekt auch weiterhin, um so eine bestmögliche Expertise der Mitarbeiter und den Know-how-Transfer zu gewährleisten. Auf Basis verschiedener kriminalitätsrelevanter Datenquellen wurden im Projekt, hypothesengestützt und mithilfe komplexer mathematischer Verfahren, Prognosen zu Brennpunkten im räumlichen Kriminalitätsgeschehen erstellt. Die Flexibilität der IBM Software erlaubt es, Vorhersagemodelle für unterschiedliche Kriminalitätsbereiche zu erstellen. Mit modernsten Darstellungsformen können die Ergebnisse für die Entscheidungsträger aufbereitet werden oder über standardisierte Schnittstellen an weitere Systeme, wie beispielsweise Geodatensysteme, übergeben werden.

Im Projekt wurden die Ergebnisse mit Hilfe des Visualisierungs- und Auswertetools SKALA | MAP, welches mit dem Lehrstuhl für Datenanalyse und Visualisierung der Universität Konstanz entwickelt wurde, dargestellt. Das Pilotprojekt SKALA wurde bereits ausgeweitet und erfolgreich auf unterschiedliche städtisch geprägte Polizeibezirke angewandt. Die Ergebnisse sind vielversprechend und auch das im Projekt entwickelte Visualisierungs- und Auswertetool wird zukünftig allen Polizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen zur Darstellung und Auswertung von Kriminalität – auch unabhängig von Kriminalitätsprognosen – zur Verfügung gestellt.

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