Enterprise Architecture Management: TWL etabliert EAM mit Expertenunterstützung
Erfolgreiche Einführung von EAM durch strukturiertes Mentoring
Technische Werke Ludwigshafen AG
Die Technische Werke Ludwigshafen AG ist ein kommunales Versorgungsunternehmen, das essenzielle Infrastrukturleistungen für die Region bereitstellt. Mit Fokus auf zuverlässige Versorgung steht das Unternehmen vor typischen Herausforderungen der Digitalisierung und IT-Strategie in der öffentlichen Versorgungsbranche.
Herausforderung
Die Technische Werke Ludwigshafen AG (TWL) schuf erstmals die Rolle des Enterprise- Architekten (EA), um Enterprise Architecture Management (EAM) im Unternehmen schrittweise zu etablieren und die IT zukunftssicher auszurichten. Der neue EA brachte umfangreiche IT-Erfahrung mit, benötigte allerdings ein Mentoring für die EA-spezifischen Anforderungen: Im Rahmen des Projekts und des Mentorings sollte EAM neben laufenden Digitalisierungsprojekten und einhergehenden Kapazitätsbeschränkungen etabliert werden.
Lösung
Die ausgewiesenen SVA EAM-Berater begleiteten über einen Zeitraum von mehr als 16 Monaten den Enterprise-Architekten intensiv mit einem Mentoring und entwickelten ein pragmatisches Enterprise Architecture Management (EAM) für die TWL. Basierend auf etablierten Frameworks wurden Architekturprinzipien aus der Konzernstrategie abgeleitet, ein detailliertes Konzept für Architecture Governance erstellt sowie grundlegende Prozesse mit Checklisten und Vorlagen erarbeitet. Der Enterprise-Architekt konnte in Architekturmethoden geschult werden, eine zentrale SharePoint-Informationsseite für EAM-Kommunikation wurde aufgebaut und nach Erstellung einer Bewertungsmatrix und eines Anbietervergleichs ein passendes EAM-Tool ausgewählt und erfolgreich eingeführt. Dabei gingen die SVA Spezialisten strukturiert vor und folgten gemeinsam mit TWL einem klaren Ablauf: Zu Beginn der Zusammenarbeit vermittelten sie zunächst EAMGrundlagen und klärten Fragestellungen beim Kunden. Dazu gehörte die Erklärung, wie Enterprise Architecture und Enterprise Architecture Management überhaupt definiert werden und welche bewährten Frameworks sowie weltweit etablierten Standards verwendet werden können. In zahlreichen 1zu1-Gesprächen und interdisziplinären Workshops mit Fachbereichsvertretern wurde dann schrittweise ein gemeinsames Verständnis zu EAM erarbeitet, von den Grundprinzipien bis hin zur praktischen Anwendung. Gemeinsam konnten zentrale Bausteine eines funktionierenden EAMs entwickelt und an die spezifischen Bedürfnisse der Organisation angepasst werden:
Architekturprinzipien
Aus der Konzernstrategie wurden passgenaue Prinzipien abgeleitet und mit Vorschlägen aus der Praxis und bewährten Frameworks ergänzt. Diese Prinzipien dienen heute als verbindliche Leitlinien für IT- und architekturrelevante Geschäftsentscheidungen.
Governance-Strukturen
Es wurde ein praxisfokussiertes Konzept für eine Architecture Governance erarbeitet, inklusive eines detaillierten Definitionsdokuments mit Rollen, Verantwortlichkeiten, Abläufen und Entscheidungsbefugnissen.
Architekturprozesse und Assets
In Workshops wurden erste grundlegende Elemente wie die IT-Landkarte und das Applikationsportfolio erfasst. Praktische Checklisten und Vorlagen wurden erstellt, die den Enterprise-Architekten befähigen, diese Prozesse eigenständig in der Organisation zu verankern.
Modellierung
Der Enterprise-Architekt wurde in der Nutzung von Modellierungsstandards unterwiesen, um komplexe Zusammenhänge der IT- und Geschäftsarchitektur klar und einheitlich darstellen zu können.
Kommunikation und Kollaboration
Die SVA EAM-Berater unterstützten beim Aufbau einer zentralen Informationsseite zu EAM auf der internen SharePoint-Plattform. Diese dient seither als zentrale Anlaufstelle für Information, Wissensaustausch und Zusammenarbeit aller Beteiligten.
EAM-Toolauswahl
Ein weiterer wichtiger Meilenstein war im nächsten Schritt die Auswahl und Einführung eines professionellen EAM-Tools, beides begleitet von den SVA EAM-Spezialisten. Dazu gehören neben der Vorauswahl von geeigneten Produkten und einer Demodurchführung mit Herstellern auch die Entwicklung einer Bewertungsmatrix und die gemeinsame Auswertung der konkreten Angebote. Auf dieser Basis entschied sich das Unternehmen effizient für eine passende Lösung und setzt diese seitdem ein. Aktuell erfolgt die Migration des Applikationsportfolios in die neue Plattform.
Fazit
Die Zusammenarbeit war durch diesen schrittweisen, praxisorientierten Ansatz eng und erfolgreich, von der Vermittlung theoretischen Grundwissens über die gemeinsame Erarbeitung konkreter Artefakte bis hin zur Befähigung des Enterprise-Architekten, das EAM selbstständig weiterzuentwickeln. Dadurch entstand eine nachhaltige Basis, auf der die Technische Werke Ludwigshafen AG ihre Enterprise-Architektur kontinuierlich ausbauen und strategisch nutzen kann. Das Unternehmen ist hochzufrieden mit der Unterstützung seitens SVA, welche selbst in herausfordernden Phasen Orientierung bot und die TWL auch bei der Weiterentwicklung und nachhaltigen Etablierung von EAM weiterhin eng begleitet.