Referenz

Einführung eines zentralen Anforderungsmanagements bei der BWI GmbH

Neue Möglichkeiten dank SVA Solution-Experten und IBM DOORS Next

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BWI GmbH

Die BWI GmbH ist als 100-prozentige Bundesgesellschaft das IT-Systemhaus der Bundeswehr und betreibt und entwickelt die IT der deutschen Streitkräfte. Mit mehr als 8.000 Mitarbeitenden an 14 Großstadtstandorten und mehr als 130 Liegenschaften betreut das Unternehmen über 1.000.000 IT-Systeme und Assets.

Herausforderung

Die BWI GmbH stand vor der Aufgabe, die zunehmende Komplexität ihrer Entwicklungsprojekte besser beherrschbar zu machen. Herausfordernd waren dabei drei Aspekte: eine Steigerung in der Transparenz der Nachverfolgbarkeit von Anforderungen von ihrer Entstehung bis hin zur Umsetzung. Die Einführung eines zentralen Konfigurationsmanagements, um unter anderem parallele Entwicklungsstränge zu koordinieren. Dazu kam die Optimierung der Effizienz bei der Wiederverwendung von Daten und Artefakten über Projektgrenzen hinweg.

Ziel war daher die Einführung einer Lösung, die Anforderungen zentral und strukturiert erfasst, eine zuverlässige Versionierung ermöglicht, die Traceability über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg sicherstellt und gleichzeitig ein effizientes Konfigurationsmanagement über verschiedene Varianten hinweg unterstützt.

Lösung

Um das Anforderungsmanagement in komplexen Entwicklungsprojekten effizienter zu gestalten, hat die BWI GmbH IBM Engineering Requirements Management – DOORS Next als zentrales Werkzeug eingeführt. Die Lösung ermöglicht eine strukturierte Erfassung, Verwaltung und Versionierung von Anforderungen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg – webbasierend und kollaborativ. Besonders wichtig war für die BWI die Möglichkeit, Anforderungen konsistent und nachvollziehbar zu definieren, sie projektübergreifend wiederzuverwenden und verteilten Teams einen einfachen Zugriff zu ermöglichen.

Auf Basis einer Prozessanalyse durch die BWI GmbH haben die SVA Experten die Harmonisierung und Umsetzung im Tool durchgeführt. Darauf aufbauend wurde gemeinsam ein Zielprozess für das Enterprise Requirements Engineering in DOORS Next entwickelt.

Die technische Umsetzung durch die SVA Experten umfasste die Installation und Konfiguration von DOORS Next sowie die Einrichtung von IBM Global Configuration Management zur Steuerung von Varianten und parallelen Entwicklungssträngen. Zusätzlich wurden Drittsysteme über REST-APIs angebunden, um einen durchgängigen Datenaustausch zu ermöglichen.

Das SVA Projektteam führte begleitend zur Einführung Workshops und Schulungen für die BWI-Fachbereiche, -Projektleiter und -Administratoren durch. Während der Pilot- und Einführungsphase erfolgte eine enge Betreuung durch Coaching und Fachadministration. Der Übergang in den Regelbetrieb wurde durch Maßnahmen zur Sicherstellung von Stabilität, Performance und Anpassbarkeit unterstützt – inklusive Governance für zukünftige Erweiterungen und Weiterentwicklungen.

Fazit

Seit November 2025 ist Enterprise Requirements Engineering verbindlicher Standard für alle neuen Projekte bei der BWI. Mittel- und langfristig profitiert das Unternehmen von einer gesteigerten Qualität der Solutions, reduzierten Entwicklungszeiten und einer höheren Wiederverwendbarkeit von Anforderungen. Die neue Lösung bietet eine nachhaltige, zukunftsfähige Infrastruktur und ermöglicht ein effizienteres Reporting für interne und externe Stakeholder.

Auf einen Blick

AUFGABE

  • Implementierung und Einführung
    eines zentralen Anforderungsmanagements
    auf Basis IBM DOORS
    Next zur Sicherstellung von Transparenz,
    Qualität und Nachverfolgbarkeit
    Begleitende Beratung, Schulung der
    Anwender sowie Übernahme des
    Betriebs des Tools

SYSTEME UND SOFTWARE

  • IBM DOORS Next
  • IBM Global Configuration
    Management
  • IBM Engineering Lifecycle
    Management
  • IBM Jazz Team Server
  • IBM WebSphere Liberty

VORTEILE

  • durchgängige Qualität, Transparenz
    und Traceability
  • Effizienzsteigerung durch
    „Single Source of Truth“
  • schnellerer Entwicklungsprozess
  • sichere Variantenverwaltung durch
    Global Configuration Management
  • stabile Einführung und Übernahme
    von Proof of Concept bis zum
    Betrieb
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